Milchpumpe – Vergleich, Auswahl, Tipps und Empfehlungen

Unsere Top-Empfehlungen 2018

Es gibt zahlreiche GrĂŒnde, die das Nutzen einer Milchpumpe (auch: Muttermilchpumpe oder Brustpumpe) interessant machen.

Warum sollte ich eine Milchpumpe nutzen?

Muttermilch ist noch immer das Beste fĂŒr Ihr Kind, aber manchmal ist das Stillen z.B. aus medizinischen GrĂŒnden nicht möglich. Stillprobleme oder Probleme bei der Milchproduktion (der sog. Laktation) sollten aber nicht dazu fĂŒhren, dass Ihr Kind wichtige NĂ€hrstoffe nicht erhĂ€lt. Und so ist fĂŒr manche verzweifelte Mutter eine Milchpumpe eine tolle Erfindung und große Erleichterung.

Aber auch wenn Sie keinerlei Probleme beim Stillen Ihres Kindes haben, kann eine Milchpumpe fĂŒr Sie interessant sein. Manchmal ist das “normale” Stillen vielleicht nicht einfach möglich, z.B. weil sie unterwegs und / oder berufstĂ€tig sind. Oder Sie möchten endlich einmal wieder einen schönen MĂ€delsabend mit der besten Freundin verbringen und dabei auch ein Glas Sekt trinken. Mit einer Milchpumpe können Sie Muttermilch bequem vor dem MĂ€delsabend abpumpen und bevorraten. So kann Ihr Göttergatte abends nochmal fĂŒttern und auch fĂŒr den nĂ€chsten Tag ist Muttermilch in guter QualitĂ€t auf Vorrat vorhanden. Bitte bedenken Sie, dass Sie nach dem Alkoholgenuss ebenfalls Muttermilch abpumpen und diese Milch dann entsorgen sollten.

Vater-Kind-Bindung

Die Milchpumpe vereinfacht VĂ€tern den Aufbau einer Bindung zum Kind.

Auch Ihr Partner profitiert davon, wenn Sie eine Milchpumpe einsetzen und Muttermilch abpumpen. Denn so kann auch er mal die FĂŒtterung des Babys ĂŒbernehmen, wird einbezogen und kann etwas fĂŒr die Bindung zu seinem Kind tun. Immer wieder hört man, dass viele MĂ€nner sich erst einmal zurĂŒckgesetzt und “außen vor” fĂŒhlen, wenn eine Frau gerade ein Kind bekommen hat. Sogar von Eifersucht ist manchmal die Rede. Wenn Sie Ihren Partner auf diese Weise mehr einbeziehen können, können Konflikte u.U. von vornherein vermieden werden.

Kurzum: eine Milchpumpe hat zahlreiche Vorteile und ermöglicht ein bisschen mehr FlexibilitĂ€t fĂŒr junge MĂŒtter. Ihr Baby ist zu 100% von Ihnen abhĂ€ngig und ohne Sie nicht ĂŒberlebensfĂ€hig. Das ist eine große Verantwortung, die Sie dank der Möglichkeit zum Abpumpen von Muttermilch mit Ihrem Partner teilen können. So können Sie sich vielleicht auch die dringend nötige Auszeit nehmen (denn Mutter sein ist anstrengend) und sich fĂŒr ein paar Stunden nur um sich selbst kĂŒmmern. Sie wissen ja, dass Ihr Partner sich in dieser Zeit gut um Ihr Kind kĂŒmmert und dass es durch Ihre zuvor abgepumpte Muttermilch optimal mit allen NĂ€hrstoffen versorgt wird.

 

Top elektrische Milchpumpen

Was ist eine Milchpumpe und wie funktioniert sie?

Es gibt Milchpumpen in verschiedensten Varianten und Preisklassen, ganz grob kann man unterteilen in elektrische Milchpumpen und Handmilchpumpen. WĂ€hrend elektrische Milchpumpen durch Strom, also per Kabel oder mit Batterien, betrieben werden, wird die Handmilchpumpe manuell von Ihnen bedient.

Bei den elektrischen Milchpumpen unterscheidet man des Weiteren zwischen Einzel- und Doppel-Milchpumpen. WĂ€hrend bei der Einzelpumpe nur jeweils eine Brust abgepumpt werden kann (man muss also zwischendurch wechseln, wie bei der Handmilchpumpe auch), verfĂŒgen Doppel-Milchpumpen ĂŒber zwei AufsĂ€tze, so dass die Muttermilch an beiden BrĂŒsten zeitgleich abgepumpt werden kann. Dies bedeutet natĂŒrlich auch eine große Zeitersparnis.

Mit der Milchpumpe abpumpen und Baby mit Flasche fĂŒttern

Mittels einer Milchpumpe kann man Muttermilch auch mit der Flasche fĂŒttern.

UnabhĂ€ngig von der genauen Modell-AusfĂŒhrung ist die Funktionsweise bei allen Brustmilchpumpen eigentlich dieselbe: der runde trichterförmige Aufsatz, der meist aus Silikon oder Latex besteht, wird so auf die Brust aufgesetzt, dass die Brustwarze genau in der Mitte ist. Zuvor kann man die Brustwarze ein wenig anfeuchten, damit das fĂŒr das Abpumpen genutzte Vakuum besser aufgebaut werden kann. Bei einer Handmilchpumpe kann man nun direkt anfangen, mechanisch und mit der eigenen Muskelkraft zu pumpen. Bei einer elektrischen Milchpumpe muss man zuerst noch die IntensitĂ€t einstellen, denn verschiedene IntensitĂ€tsstufen des automatischen Abpumpens beeinflussen natĂŒrlich die Abpumpzeit. Stellen Sie immer sicher, dass die IntensitĂ€t nicht zu hoch ist, Sie sollen keine Schmerzen haben und sich beim Abpumpen der Muttermilch wohlfĂŒhlen!

Ist die elektrische Pumpe dann im automatischen Betrieb, passiert hier das Gleiche wie bei der Handmilchpumpe: Ihre Brust wird mit einem Vakuum quasi eingesaugt, die Milch fließt in die angeschlossene Babyflasche. Im nĂ€chsten Schritt wird das Vakuum aufgelöst, die Brusthaube liegt wieder lose auf der Brust. Einen Moment spĂ€ter wird das Vakuum erneut aufgebaut, der Sog zieht die Brust in den Aufsatz, die Muttermilch fließt in die Babyflasche.

 

Was kostet eine Milchpumpe?

Handmilchpumpen sind schon fĂŒr kleines Geld zu haben, z.B. in DrogeriemĂ€rkten oder online auf Amazon.de*. Zwischen 10 Euro und 50 Euro ist hier alles dabei.

FĂŒr eine elektrische Milchpumpe muss man etwas mehr investieren, aber das kann sich je nach NutzungsintensitĂ€t auf jeden Fall lohnen. Elektrische Milchpumpen finden Sie ebenfalls bei Amazon.de* oder in den gĂ€ngigen BabyfachgeschĂ€ften. Auch DrogeriemĂ€rkte wie Rossmann oder DM haben elektrische Milchpumpen im Sortiment. Es gibt einfachere Modelle fĂŒr etwa 50 Euro und teurere bis mehr als 200 Euro. FĂŒr Profi- und Klinikmodelle werden bis zu 1600 Euro oder mehr fĂ€llig, aber das sollte in den meisten FĂ€llen fĂŒr den Hausgebrauch nicht notwendig sein.

 

Elektrische Milchpumpe oder Handmilchpumpe – Unterschiede, Vorteile und Nachteile

Welche Art von Muttermilchpumpe fĂŒr Sie infrage kommt, können Sie nur selbst entscheiden. Wie schon erwĂ€hnt, gibt es zahlreiche verschiedene Modelle, Varianten und Preisklassen. Der Unterschied zwischen der elektrischen Milchpumpe und der Handmilchpumpe ist im Wesentlichen nur die Art des Antriebs: WĂ€hrend Sie bei der Handmilchpumpe selbst pumpen mĂŒssen, wird die elektrische Brustpumpe mit Strom betrieben, also per Kabel oder mit Batterien. NatĂŒrlich unterscheiden sich so auch die Preise fĂŒr die einzelnen Milchpumpen-Modelle.

Wenn Sie nur gelegentlich einmal Ihre Muttermilch abpumpen möchten, um fĂŒr ein paar Stunden Ihr Kind beim Partner oder bei der Oma zu lassen, dann reicht in der Regel eine Handmilchpumpe. Die Handmilchpumpe ist preisgĂŒnstiger als eine elektrische Milchpumpe, und sie kann von ĂŒberall aus unkompliziert genutzt werden, auch wenn einmal keine Steckdose in der NĂ€he ist. Sie findet problemlos in Ihrer Tasche Platz und kann auch in der Natur, z.B. im Park oder am Badesee genutzt werden, wo kein Zugang zu ElektrizitĂ€t besteht.

Wenn Sie regelmĂ€ĂŸig Muttermilch abpumpen möchten, lohnt sich vielleicht die Anschaffung einer elektrischen Milchpumpe. WĂ€hrend die Nutzung einer Handmilchpumpe mit der eigenen Muskelkraft lĂ€nger dauert und auf die Dauer anstrengend wird, lĂ€sst sich mit der elektrischen Milchpumpe Muttermilch automatisch und sehr bequem abpumpen. Bei der sehr regelmĂ€ĂŸigen Nutzung einer Milchpumpe zum Abpumpen von Muttermilch ist eine elektrische Milchpumpe auf jeden Fall die stressfreiere und bequemere Wahl.

Um Ihnen die Entscheidung fĂŒr die richtige Milchpumpe zu erleichtern, haben wir Ihnen im Folgenden die Vor- und Nachteile von Handmilchpumpen sowie elektrischen Milchpumpen noch einmal ĂŒbersichtlich aufbereitet:

 

Handmilchpumpe / manuelle Milchpumpe

Vorteile Nachteile
leiser als die elektrische Milchpumpe
eine AbhĂ€ngigkeit von Steckdose oder Batterien – Abpumpen ist ĂŒberall und jederzeit unkompliziert möglich
geringerer Preis verglichen mit elektrischer Milchpumpe
mit eigener Muskelkraft betrieben – dauert daher lĂ€nger und ist anstrengend

Top Hand-Milchpumpen

elektrische Milchpumpe (Einzel- und Doppelpumpe)

Vorteile Nachteile
pumpt automatisch Muttermilch ab und ist schneller und bequemer als die Handmilchpumpe → Zeitersparnis und Stressfreiheit
bei Doppelpumpen ist das gleichzeitige Abpumpen der Muttermilch an beiden BrĂŒsten möglich → zusĂ€tzliche Zeitersparnis
AbhÀngigkeit von Strom bzw. Batterien
nicht so gut transportierbar und mobil einsetzbar wie die Handmilchpumpe, die ĂŒberall (z.B. auch draußen in der Natur) verwendbar ist
höherpreisiger als die Handmilchpumpe

 

Worauf sollte ich beim Kauf einer Milchpumpe achten?

Hierauf sollten Sie besonderes Augenmerk bei der Auswahl Ihrer Milchpumpe legen:

Der Trichter, der ĂŒber die Brust gelegt wird, sollte zur GrĂ¶ĂŸe der Brustwarze passen. So vermeiden Sie etwaige schmerzhafte Reibungen und daraus resultierende EntzĂŒndungen. Neben der richtigen GrĂ¶ĂŸe des Pumpentrichters sollten Sie außerdem darauf achten, dass der Trichter eher weich ist, um die Brustwarzen zu schonen.

 

Wie verwende ich meine Milchpumpe richtig? Was muss ich bei der Nutzung beachten?

Vor der ersten Anwendung sollten Sie Ihre neue Milchpumpe desinfizieren. Nutzen Sie dafĂŒr bitte keine chemischen Mittel, sondern nutzen Sie einen Vaporisator, ein Mikrowellen-SterilisationsgerĂ€t oder kochen Sie die Teile etwa 3 Minuten in heißem Wasser aus. Danach sollte die Milchpumpe sowie das Zubehör nach jeder Anwendung gereinigt werden. Saubere HĂ€nde sowie eine sterilisierte Milchpumpe und sterilisierte Babyflaschen sorgen dafĂŒr, dass keine Keime in die Muttermilch gelangen können.

Beim Abpumpen der Muttermilch mit einer Milchpumpe sollten Sie eine gewisse RegelmĂ€ĂŸigkeit etablieren, um den Körper darauf einzustellen. Die Milchproduktion passt sich dann nĂ€mlich entsprechend an.

Baby fĂŒttern

Wenn Sie mit der Milchpumpe Muttermilch abpumpen, kann der Gedanke ans eigene Baby den Milchfluss anregen.

Vor dem Abpumpen der Muttermilch kann es hilfreich sein, die Brust vorbereitend mit etwas WĂ€rme zu behandeln. Das kann z.B. mit einem warmen Handtuch, einer heißen Dusche oder mithilfe eines Kirschkernkissens geschehen. Bitte sparen Sie dabei auf jeden Fall die Brustwarzen aus. Auch das sanfte Massieren der Brust kann helfen, den Milchfluss anzuregen. Bewegen Sie dazu einfach zwei Finger kreisend und mit leichtem Druck von der Brustwarze aus nach außen. Versuchen Sie sich zu entspannen, vielleicht auch mit ein paar EntspannungsĂŒbungen, und denken Sie an Ihr Kind, auch das kann den Milchfluss anregen. Hebammen empfehlen oft, sich ein Bild des Kindes anzusehen, um sich in Erinnerung zu rufen, “fĂŒr wen man das hier macht”, oder an einem KleidungsstĂŒck des Babys zu schnuppern.

Sie selbst sollten vor oder beim Abpumpen nicht vergessen, selbst etwas zu trinken. Auch das hat positive Auswirkungen auf den Milchspende-Reflex.

Befeuchten Sie den Brusttrichter leicht, ehe Sie ihn auf die Brustwarze setzen. So bildet sich das Vakuum zwischen Brust und Brusthaube besser. Nach diesen vorbereitenden Maßnahmen können Sie an der Handmilchpumpe mit gleichmĂ€ĂŸigen Pump-Bewegungen beginnen. Nutzen Sie eine elektrische Milchpumpe, mĂŒssen Sie zunĂ€chst noch die Abpump-IntensitĂ€t auswĂ€hlen. Starten Sie zu Beginn mit der niedrigsten IntensitĂ€tsstufe und versuchen Sie dann langsam, die IntensitĂ€t zu steigern. Wenn Schmerzen auftreten, muss die IntensitĂ€t wieder herunter geregelt werden.

Nutzen Sie eine elektrische Milchpumpe, mĂŒssen Sie noch zwischen dem Abpumpen mit einer Einzelpumpe und dem Abpumpen mit einer Doppelpumpe unterscheiden. WĂ€hrend mit der Doppel-Milchpumpe beide BrĂŒste zeitgleich abgepumpt werden, mĂŒssen Sie bei der Einzel- oder Mono-Pumpe die Muttermilch abwechselnd aus der rechten und linken Brust abpumpen.

Wechselseitiges Abpumpen mit der Monopumpe sollte grob dem folgenden Rhythmus folgen: ZunĂ€chst pumpt man die Muttermilch fĂŒr etwa 7 Minuten an der ersten Brust ab, dann wechselt man fĂŒr 7 Minuten auf die andere Brust. Danach wechselt man fĂŒr weitere 5 Minuten zur ersten Brust zurĂŒck, um direkt danach fĂŒr ebenfalls 5 Minuten die zweite Brust abzupumpen. Nach einem erneuten Wechsel der Brust pumpt man nochmals fĂŒr jeweils 3 Minuten je Seite die Muttermilch ab. Zwischendurch ist es hilfreich, die Brust wieder zu massieren.

Eine weitere Möglichkeit ist es, Muttermilch mit der Milchpumpe abzupumpen, wÀhrend zeitgleich an der anderen Brust Ihr Baby trinkt.

Wenn Sie zu Beginn nur eine kleine Milchmenge abpumpen können, verzagen Sie nicht. Viele MĂŒtter berichten, dass es einige Tage dauert, bis beim Abpumpen wirklich die gewĂŒnschte Milchmenge zusammenkommt.

 

Hersteller von Milchpumpen – Übersicht

Etablierte Hersteller von Milchpumpen sind beispielsweise Medela, Philips Avent, Lansinoh, Ardo und Nuk.

NĂŒtzliches Zubehör fĂŒr Ihre Milchpumpe

Neben Verschleiß- und Ersatzteilen fĂŒr die verschiedenen Milchpumpen-Modelle gibt es eine Reihe an weiterem Zubehör, was fĂŒr die effiziente Nutzung einer Milchpumpe notwendig ist oder zumindest unterstĂŒtzend wirkt. Über KĂŒhltaschen fĂŒr den sicheren Transport der Muttermilch ĂŒber BabyflĂ€schchen und Mikrowellenbeutel zur schnellen Sterilisation Ihres Stillzubehörs haben sich die Hersteller wirklich alle MĂŒhe gegeben, Ihnen das Abpumpen und die Aufbewahrung von Muttermilch so einfach wie möglich zu machen.

Einiges an Zubehör ist natĂŒrlich herstellerspezifisch und nur fĂŒr bestimmte Milchpumpen gedacht, wĂ€hrend anderes Zubehör mit verschiedensten Milchpumpen-Modellen kompatibel ist. Eine Übersicht ĂŒber herstellerunabhĂ€ngiges Zubehör zum Stillen und Muttermilch Abpumpen mit der Milchpumpe finden Sie hier.

 

Welche Milchpumpe ist die Richtige fĂŒr mich?

Welche Milchpumpe – ob elektrisch oder manuell, ob Einzel- oder Doppelmilchpumpe – fĂŒr Sie die richtige ist, hĂ€ngt von einer Vielzahl verschiedener Faktoren ab. Zeit, Geld und die UmstĂ€nde bestimmen, welche Milchpumpe fĂŒr Sie die Beste ist.

 

Vorteile und Nachteile von Milchpumpen im Überblick

Wenn Sie mit dem “normalen” Stillen keinerlei Probleme haben, beglĂŒckwĂŒnsche ich Sie. FĂŒr diejenigen, die mit dem Stillen Probleme haben, kann eine Milchpumpe von Vorteil sein. Aber auch wenn Sie problemlos Ihr Kind stillen, kann eine Milchpumpe – egal ob elektrisch oder manuell – fĂŒr Sie viel FlexibilitĂ€t und neue Möglichkeiten bieten. Abschließend haben wir Ihnen noch einmal die Vor- und Nachteile von Muttermilchpumpen ĂŒbersichtlich zusammengetragen. Wir wĂŒnschen Ihnen viel Erfolg bei der Auswahl Ihrer Milchpumpe und Ihnen nur das Beste fĂŒr Sie und Ihr Baby!

Vorteile Nachteile
mehr Freiheit und FlexibilitĂ€t fĂŒr die MĂŒtter (z.B. bei BerufstĂ€tigkeit oder wenn man mal ein bisschen Zeit fĂŒr sich selbst benötigt)
hilft bei Stillproblemen und Laktatproblemen
die Versorgung des Kindes mit Muttermilch ist stets gewÀhrleistet (Vorrat)
Der Vater kann aktiv in die Versorgung des Babys einbezogen werden.
Entlastung der Brust: vor allem am Anfang des Stillens kann eine Milchpumpe einen Milchstau verhindern, wenn zu viel Muttermilch produziert wird
erhöhter Aufwand im Vergleich zum “normalen” Stillen (Sterilisieren von Milchpumpe und Zubehör, Muttermilch vor FĂŒtterung auf die richtige Temperatur bringen
)
beim Einfrieren von Muttermilch können wichtige Bestandteile der Milch verloren gehen (wir empfehlen die Vorratshaltung nur im KĂŒhlschrank fĂŒr weniger Stunden)
bei gleichzeitiger FĂŒtterung an der Brust und mit der Flasche kann bei dem Baby eine Saugverwirrung auftreten, denn das Saugverhalten an Brust und Flasche ist sehr unterschiedlich
hohe Anschaffungskosten vor allem bei elektrischen Milchpumpen
fehlender wichtiger Hautkontakt zum Baby, daher sollte wenn möglich nicht rein aus der Flasche gefĂŒttert werden
aufwendige Aufbewahrung der abgepumpten Milch. Hier muss man aufpassen, dass sich keine Keime bilden

Milchpumpen: Einsteiger-Modelle und Pakete fĂŒr verschiedene AnsprĂŒche